Montmorillonit

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Allgemeine Informationen

Montmorillonit wird in Deutschland im aquaristischen Bereich normalerweise als Pulver angeboten. Es handelt sich hier um ein Tonmineral mit meistens weiß-gräulicher Farbe. Der Name Montmorillonit leitet sich von der südfranzösischen Stadt Montmorillon ab, wo diese Tone ebenfalls vorkommen. Zu den hauptsächlichen Merkmalen zählt die fast uneingeschränkte Austauschbarkeit der Zwischenschichtkationen und die gute Quellbarkeit in wässriger Suspension. Es ist der Hauptbestandteil von vulkanischer Asche, Bentonit genannt, die in Bohrschlämmen verwendet wird. Weiterhin wird Montmorillonit als Wasser-blockierendes Mittel im Erdreich eingesetzt.


Eigenschaften

Schadstoffe werden adsorbiert und unschädlich gemacht (Schwermetalle, Pestiziede, Keime usw.). Durch die verbesserte Nährstoffzuführung wird die Belastung des Filters erheblich verringert. Der Weißanteil von Fischen (Koi) und Garnelen (Bienengarnelen mit viel Weißanteil) erscheint strahlender und dichter. Das Wasser wird mit lebenwichtigen Mineralien (u.a. Kalcium) und Spurenelementen angereichert, wodurch der Häutungsvorgang positiv beeinflusst wird. Einige dieser Stoffe werden dem Montmorillonit extra beigemengt um die positiven Eigenschaften zu vergrößern.


Dosierung

Bislang gebe ich meinen 50Liter-Becken nach dem wöchentlichen Wasserwechsel eine Messerspitze Montmorillonit bei. Die Angaben für die Verwendung in Teichen kann man schlecht auf die Heimaquaristik übertragen. Demnach kämen ca. 100 Gramm auf 10.000 Liter Teichwasser. Sicherheitshalber sollte man den KH- und PH-Wert im Auge behalten. Sollten diese zu sehr ansteigen, ist eine Reduzierung der Menge und/oder die Häufigkeit der Dosierung vorzunehmen.

 

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© 2006 Frank Kulich