Lebermoose / liverworts

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Durch regelmäßiges Düngen und aufgrund der Vermehrungsfreudigkeit habe ich mehr oder weniger häufig etwas Überschuß an folgenden Pflanzen:

Süßwassertang / ?


Diese Pflanze wird derzeit noch sehr selten angeboten. Erinnert an den bekannteren Tang des Meerwassers, daher auch die Namensgebung. Ist ebenso wie Monosolenium tenerum im Gegensatz zu Ricchia keine Schwimmpflanze. Eine Düngung mit Eisen und Kohlensäure ist empfehlenswert für ein gutes Wachstum, muß aber nicht sein. Hat gegenüber dem ähnlichen Monosolenium tenerum breitere und abgerundete Blätter, wobei die mittige Verdickung fehlt. Es soll sich hier um die Vorform eines Farns handeln. Es ist sicherlich eine der widerstandsfähigsten Pflanzen der Aquaristik. Das letzte Bild zeigt Tang, welcher über längere Zeit im Wasserglas auf der Fensterbank kultiviert wurde. Eindeutig ist er gewachsen, hat aber aufgrund der Bedingungen natürlich auch einige Algen bekommen.

Monosolenium tenerum (ehemals Pellia)


Die Blätter sind wesentlich größer als beim Teichlebermoos, allerdings etwas kleiner als der Süßwassertang. An die Wasserwerte werden keine besonderen Ansprüche gestellt, wobei mit entsprechender Düngung + Licht das Wachstum sicherlich besser ist. Kann auf dem Transportweg etwas "auseinanderfallen". Die Blattenden laufen im Gegensatz zum Tang spitz aus. Viele Leute werden mir widersprechen, aber der Süßwassertang wächst bei mir besser.


Mini pellia / Riccardia chamedryfolia


Ähnlich dem Monosolenium, sinkt auch zu Boden. Im Vergleich zu riccia sehr kleine Verästelungen. Sehr langsames Wachstum.


Teichlebermoos / Riccia fluitans


Bekannt durch Amano, welcher unglaublich dekorative Aquarien mit dieser Pflanze kreiert. Ist aber eigentlich eine Schwimmpflanze und hält nicht ewig am Grund. Man kann das Riccia mit Hilfe von Netzen auf Wurzeln oder Steinen befestigen. Besonders für Garnelennachwuchs interessant und als Schwimmpflanze guter Schattenspender. Unter Zugabe von Co² besonders schnelles Wachstum.
Bildet dichte Polster in kräftigen hellgrün. Die sichtbaren kleinen Kügelchen auf den ersten Bildern sind Luftblasen.


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© Frank Kulich