Futterhaken

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Es gibt bestimmt mehrere Möglichkeiten Gurken oder anderes Futter am Bodengrund zu fixieren.
Persönlich bevorzuge ich Futterhaken aus Ton. Sie geben keine Schadstoffe ab, haben genügend Gewicht und lassen sich einfach handhaben.
Da ich mir extra für die Garnelenfütterung Futterhaken gestalten ließ, ist diese Seite entstanden. Außerdem will ich damit auf eine Gefahr für L-Welse aufmerksam machen.
Die normalen Halter waren mir in meinen kleinen Becken einfach zu groß. Zarte Pflanzen können beschädigt werden und für die schmalen Scheiben war mir das einfach zu oversized. So habe ich mir einfach eine leichtere Ausführung in Form eines "U" fertigen lassen. Darauf spieße ich je eine kleine Scheibe pro Seite. Das Gewicht des Hakens reicht locker aus und das Ganze fällt trotzdem nicht wie ein Stein zu Boden. Garnelen und Schnecken werden die Scheiben so bestimmt nicht weg bekommen.
Die normalen großen Halter benutzte ich in meinen größeren Aquarien mit Angelschnur, so dass ich sie ohne nasse Hände entfernen kann. Das ist bei Becken mit 60 cm Höhe eine große Hilfe. Leider hat sich das auf Dauer nicht bewährt, da sich Harnischwelse darin verfangen haben. Vermutlich verfängt sich die Schnur an den abspreizbaren Dornen zwischen den Kiemendeckeln. L-Welse haben aber auch Stacheln an den Flossen. Um also Verletzungen vorzubeugen, sollte man dann doch besser auf die Angelschnur verzichten. Die kleinen Halter entferne ich ebenso mit Hilfe einer langen Pinzette. Auch hier ist zwar ein Loch für die Befestigung vorgesehen, aber mit der langen Pinzette klappt das in den niedrigen Garnelenbecken hervorragend. Dieses nützliche Utensil ist eine große Arbeitserleichterung für viele verschiedene Situationen. Ich habe die Pinzette zusammen mit einer langen Schere gekauft, welche hervorragend zum beschneiden von großen Anubiasarten und Echinodoren geeignet ist.
Ein ganz wichtiger Tipp für L-Welse: Niemals die Gurke in Scheiben schneiden!!!
Es ist mir mehrmals aufgefallen, dass L-Welse mit einem Gurkenring um die Kiemen durchs Wasser torkelten. Die Welse zerfressen die Gurke von innen nach außen, so dass ein Ring entsteht. Dabei legt sich der Ring leicht um den Kopf bis über die Kiemen. Der Wels kann sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien und es besteht die Gefahr zu ersticken. Das ist natürlich von der Größe der Tiere und dem Umfang der Gurke abhängig. Gefährdet sind besonders ancistrine Harnischwelse von ca. 12 cm Länge. Auch hier sind die dornenartigen Bärte (Odontoden) die Hauptgefahr, da sie wie Widerhaken wirken. Daher sicherheitshalber immer die Gurke längs halbieren und aufspießen. Weiterhin empfiehlt es sich, Gurken, Zucchini u.ä. vor dem Füttern zu schälen. Besonders Garnelen reagieren sehr empfindlich auf gespritztes Obst und Gemüse. Ich spreche da leider aus eigener Erfahrung.






 

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© 2007 Frank Kulich