Selbstbau Unterschrank

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Aus Platznot habe ich mir überlegt, wie man kostengünstig möglichst viele Aquarien unterbringen kann. Weiterhin sollten die Becken auch noch Wohnzimmertauglich sein.
Um möglichst viele verschiedene Garnelenarten halten zu können, habe ich Trennscheiben in 60er Becken einkleben lassen. Die 60er Komplettaquarien waren mit ca. € 40,- recht günstig. Im örtlichen Holzhandel besorgte ich mir MDF-Platten und 4,5 cm Kantholz. Wenn man keine Tischkreissäge hat sollte man das Holz besser gleich zuschneiden lassen. Das alles habe ich mit kleinen aber starken Winkeln aus dem Baumarkt verschraubt. Ein Akkuschrauber und hochwertige Schrauben waren da sehr hilfreich. Generell sollte man bei Werkzeugen und Material nicht zu sparsam sein, sonst kann man schon mal schnell die Lust am Werkeln verlieren. Die Rückwand verleiht dem Schränkchen die nötige Verwindungssteifheit. Die untere Platte mit dem Griff hält durch 2 Magnete und läßt sich so einfach entfernen. Dahinter ist genügend Platz für die nötige Elektrik nebst Membranpumpen. Die Materialkosten belaufen sich, je nach Qualität und Stabilität, auf ca. 80 - 110 EUR, was im Hinblick auf 2 Aquarien noch vertretbar ist. Man kann auch prima ein offenes Becken erhalten. Dafür braucht man bloß einen Leuchtbalken unter der obersten Platte zu befestigen. Mit Reflektoren wird die Lichtausbeute noch gesteigert und das Licht blendet nicht mehr so. Wichtig ist in jedem Fall eine abschließende wasserfeste Versiegelung. Das Holz würde ansonsten durch häufigen Wasserkontakt quellen und den Unterschrank so im Laufe der Zeit ruinieren. Ich habe hierfür transparente Parkettversiegelung auf Acrylbasis verwendet. Die Maße kann jeder anhand der vorhandenen Aquarien leicht selbst ermitteln. Man muß nur unten genügend Platz für die Elektrik lassen, und die Abdeckklappe des unteren Aquariums muß sich noch öffnen lassen.

Da diese Seite nachträglich entstanden ist, kann ich leider nur mit dem Ergebnis aufwarten. Die obigen Ausführungen sollen da mehr als Denkanstoß für eigenene Ideen gelten. Interessierte können aber gerne weitere Informationen zur Entstehung bekommen.






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© F. Kulich